Die Folgen massiver Verbrennung

Durch Verbrennung von Kohle, Erdöl, Erdgas und Biostoffen aller Art entsteht Kohlendioxid. Geschieht das in großem Umfang, erhöht sich der Anteil des Kohlendioxids in der Lufthülle der Erde ebenfalls.

Im Zustand des Gleichgewichts entsteht genau so viel Kohlendioxid, wie abgebaut wird. Die Prozesse der Assimilation und der Dissimilation sind hierfür verantwortlich. Wenn beispielsweise in einer bestimmten Zeit 96 ppm Kohlendioxid entstehen und 96 ppm abgebaut werden, so herrscht Gleichgewicht. Werden 8 ppm durch Verbrennung erzeugt und nur 4 ppm abgebaut, so gibt es einen Anstieg um 4 ppm, für den ausschließlich die Verbrennung verantwortlich ist, obwohl der Anteil der Verbrennungsprodukte nur 4% beträgt. Im Laborversuch hat eine Verdoppelung des Kohlendioxidgehalts einen Temperaturanstieg von 1,1 Grad ergeben. Geaueres steht in unter Treibhauseffekt Entgegen anderen Meinungen gilt dies auch für Holz und andere Biostoffe. Sie haben zwar vorher als Pflanzen der Luft Kohlendioxid entzogen. Der behauptete positive Effekt wäre aber nur dann wirksam, wenn man keine Biomasse verbrennt.

Mehr Kohlendioxid bedeutet aber eine Verstärkung des Treibhauseffekts, egal, wo es herkommt.

Wasserdampf als Verstärker

Steigt die Temperatur der Lufthülle nur um 1 Grad, egal warum, so erhöht sich die Menge Wasserdampf, die jeder Kubikmeter Luft speichern kann, um etwa 7%.

Wasserdampf trägt aber selbst zu 60% zum Treibhauseffekt bei. Dadurch steigt die Lufttemperatur weiter an, was die Wasserdampfmenge in der Luft weiter steigert
Die Temperatur steigt weiter, aber nicht mehr so stark und erreicht einen Grenzwert.

Ohne komplizierte Formel kann man sich das Erreichen eines Grenzwertes, hier die Zahl 2, so vorstellen: 1+o,5+o,25+o,125+o,0625+....=2 (falls es unendlich viele Summanden gibt und jeder halb so groß wie der Vorgänger ist.). Die Summe wäre dann 1 1,5 1,75 1,875 1,9375 usw., ohne das 2 je genau erreicht wird.