Die wöchentliche Wetterschaukel in Deutschland oder wie der Mensch das Wetter ändert

Die Temperatur ist mittwochs am im Durchschnitt 0,2 Grad wärmer als samstags. Dafür ist der Samstag sowohl in Bezug auf die mittlere Regenmenge als auch für die Häufigkeit von Starkniederschlägen der regenreichste Tag der Woche. An diesem Tag ist auch die Bewölkung am stärksten. Es geht um etwa 15 Minuten weniger im Vergleich zum sonnenreichsten Dienstag. In einigen Gegenden der Erde ist es umgekehrt.

Diese Schwankungen sind eindeutig menschengemacht. Es gibt keinen Prozess in der Natur, der genau eine Woche dauert. Die Tage von Montag bis Mittwoch sind überall Arbeitstage, der Samstag ist in fast allen Ländern arbeitsfrei. In Israel und den moslemischen Ländern ist immer der Freitag arbeitsfrei und in den christlich geprägten Ländern der Sonntag. In einzelnen moslemischen Ländern ist der Donnerstag frei. Man macht den Ruß bzw. Staub hierfür verantwortlich. Beides wird vorwiegend in der einen Wochenhälfte in die Atmosphäre geschleudert, bildet Aerosole und gelangt mit dem Regen zur Erde zurück.

Da diese Stoffe in der Atmosphäre nicht dauerhaft angereichert werden. kann der Temperaturanstieg (mit kleinen Dellen seit etwa 1860) nicht hierauf beruhen. Wäre es anders, müssten Dieselautos und Kreuzfahrtschiffe sofort verboten werden.

„Zu verdanken ist diese Gewissheit den Meteorologen Dominique Bäumer und Bernhard Vogel von der Universität und vom Forschungszentrum Karlsruhe. Sie haben Messreihen von zwölf Stationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus den Jahren 1991 bis 2005 analysiert.“

Quelle: Spiegel Online am27.02.2007 um 10:50 Uhr